(Achat-) Schnecken vom Wienerwald

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 Betreff des Beitrags: auch eine skalaride Veränderung?
BeitragVerfasst: 31. Dez 2011, 12:02 
Mir fällt bei allen "runden" Schnecken, um es mal ganz pauschal auszudrücken, auf, dass sehr viele von ihnen kleinwüchsig sind, bzw. missgebildet. Dies ist mehr oder weniger ausgeprägt der Fall. Hier ein besonders auffälliges Beispiel, muss man auch hier von skalarider Veränderung sprechen?

Eine Caracolus sagemon deren Haus aussieht wie drei aufeinandergesetzte Schnecken

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Der Schnecke ist es nicht möglich, sich in ihr Haus zurück zu ziehen.


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 Betreff des Beitrags: Re: auch eine skalaride Veränderung?
BeitragVerfasst: 31. Dez 2011, 14:22 
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Kulinarik-Chefin
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Registriert: 20. Okt 2010, 07:32
Beiträge: 1876
Wohnort: Niederösterreich/im Auge des Sturms
Hmmm, komisch. Skalaride Veränderungen sehen eigentlich runder und wulsiger aus so weit ich weiß und Schnecken wachsen glaub ich von Anfang an so schlecht. Aber wie erklärt man das Gehäuse dieser Sagemon sosnt :???:


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 Betreff des Beitrags: Re: auch eine skalaride Veränderung?
BeitragVerfasst: 31. Dez 2011, 22:01 
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Schneckenkönig

Registriert: 16. Dez 2011, 22:34
Beiträge: 463
Rund kann es doch nur bei "runden" Umgängen aussehen...die Caracolus sind doch gekielt.Für mich sieht das schon ähnlich aus.


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 Betreff des Beitrags: Re: auch eine skalaride Veränderung?
BeitragVerfasst: 31. Dez 2011, 22:20 
Lindenbaerchen hat geschrieben:
Rund kann es doch nur bei "runden" Umgängen aussehen...die Caracolus sind doch gekielt.Für mich sieht das schon ähnlich aus.


@Lindenbaerchen
Du bist noch nicht sehr lange hier bei uns. Deshalb kannst Du nicht wissen, daß hier einige von uns eine zwar fachlich nicht ganz richtige, aber liebevolle Unterscheidung machen zwischen den RUNDEN und den DICKEN. Die dicken, daß sind die Achatschnecken, die runden sind Pleurodonte, Caracolus, Jeanneretia usw. Dies zur Klärung, warum ich pauschal von den runden Schnecken schrieb. Du willst doch wohl die oben gezeigte Schnecke nicht mit diesen gleich stellen wollen? Oder habe ich Dich falsch verstanden und Du meintest ähnlich einer skalariden Veränderung?

So sehen sie übrigens auch auf den Bildern in Cuba the Landshells paradise aus

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hier nochmal der direkte Vergleich:

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 Betreff des Beitrags: Re: auch eine skalaride Veränderung?
BeitragVerfasst: 1. Jan 2012, 01:03 
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Schneckenkönig
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Registriert: 16. Okt 2010, 15:35
Beiträge: 4869
Wohnort: Landkreis Darmstadt-Dieburg
Ich würde aber auch auf skalaride Veränderung tippen.Sie kann das ja nicht rund ausbilden und es ist schlimm, dass sie nicht ins Haus zurück kann. Wann hast du das denn festgestellt? Frisst sie noch?

_________________

Erika
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 Betreff des Beitrags: Re: auch eine skalaride Veränderung?
BeitragVerfasst: 1. Jan 2012, 07:39 
Das sie sich nicht zurück ziehen kann, habe ich vor einiger Zeit bemerkt. Ich denke, sie wird nicht mehr lange leben. Die zu kleinen und missgebildeten sterben meist schnell.


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 Betreff des Beitrags: Re: auch eine skalaride Veränderung?
BeitragVerfasst: 1. Jan 2012, 12:27 
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Kulinarik-Chefin
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Registriert: 20. Okt 2010, 07:32
Beiträge: 1876
Wohnort: Niederösterreich/im Auge des Sturms
Schnecken-Oma hat geschrieben:
Das sie sich nicht zurück ziehen kann. Die....sterben meist schnell.

Konnte sie sich früher schon zurückziehen?
Würde sie sterben, weil sie sich nicht zum Ruhen zurückziehen kann oder eher weil der Weichkörper austrocknen würde (wenn man nciht akribisch dahinter wäre diesen feucht zu halten)?


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 Betreff des Beitrags: Re: auch eine skalaride Veränderung?
BeitragVerfasst: 1. Jan 2012, 13:14 
Das kann ich nicht beantworten Lilie. Dann hätte ich jede verformte Schnecke einzeln setzen müssen, um das zu dokumentieren.
Ich beobachte nur, dass eben die Schnecken, die nicht anatomisch "in Ordnung" sind, eine ziemlich kurze Lebenserwartung haben. Von wenigen Wochen bis max. 4 bis 5 Monate. Das sie sterben, weil sie nicht in ihr Gehäuse können, denke ich bei ausreichender Feuchtigkeit eher nicht, denn meine Ovum passen alle nicht in ihre Häuser weil sie zu dick sind und die erfreuen sich dennoch guter Gesundheit, soweit ein Mensch das beurteilen kann.


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 Betreff des Beitrags: Re: auch eine skalaride Veränderung?
BeitragVerfasst: 1. Jan 2012, 15:53 
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Schneckenkönig
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Registriert: 16. Okt 2010, 15:35
Beiträge: 4869
Wohnort: Landkreis Darmstadt-Dieburg
Quelle HP von R.Nordsieck :
Außer bei Weinbergschnecken kommt sie auch bei anderen Schneckenarten vor, selbst bei verschiedenen Meeresschneckenarten. Für die Schnecke stellt ihre fehlgeformte Schale kein gesundheitliches Problem dar, sie ist ebenso lebensfähig, wie eine normaltypische Schnecke.

Es ist bis jetzt nicht bekannt, wie die skalaride Fehlbildung einer Schnecke entsteht. Während Geyer 1927 schrieb "durch eine von außen veranlasste Störung der Naht", so spricht viel dafür, dass es sich um eine genetische Fehlentwicklung handelt, aufgrund derer Mantel und Eingeweidesack nicht eng gewunden wachsen, sondern gestreckt und als Folge dessen auch die Schale turmähnlich treppenartig gewunden wächst.

_________________

Erika
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 Betreff des Beitrags: Re: auch eine skalaride Veränderung?
BeitragVerfasst: 1. Jan 2012, 16:10 
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Schneckenkönig
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Registriert: 17. Okt 2010, 12:06
Beiträge: 611
Juhu,
erst mal ein gutes Neues Jahr Euch allen! :)
Noch mal ganz kurz zur ersten Frage von Ruth: japs, ich hätte keine Hemmungen, das Gehäuse als "skalarid" zu bezeichnen, denn es ist ja eindeutig treppenförmig (lat. scalae = Treppe, Leiter), weil die aufeinanderfolgenden Windungen teilweise (hier noch sehr dezent) voneinander gelöst sind. Das kann ja noch viel extremere Ausmaße annehmen. Ob die Windungsperipherie bei der betreffenden Art dann gerundet oder - wie hier - mit einem scharfen Kiel versehen ist, spielt dabei grundsätzlich keine Rolle.
Liebe Grüße: wolf


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