(Achat-) Schnecken vom Wienerwald

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 Betreff des Beitrags: Re: Die Gattung Rhiostoma
BeitragVerfasst: 11. Dez 2010, 20:26 
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Schneckenkönig
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Registriert: 17. Okt 2010, 12:06
Beiträge: 611
@Ruth: genau, ich würde es nur bei ausgeprägten Schlecht-Essern riskieren. Ganz wichtig: einlagig, grau (also offenbar kaum oder gar nicht gebleicht), unparfümiert. Ich habe das vorübergehend verwendet (nass an die Scheibe geklebt und verschiedentlich nachgesprüht), bis sich meine drei Kerlchen an Gurke etc. gewöhnt hatten. So habe ich sie aber über die kritische Anfangsphase gebracht ;). Ob das auch bei Achatina klappt, weiß ich nicht...... .
Und, ist ja klar: selbstverständlich enthält Klopapier nicht alles, was Schneckchen brauchen......... .
Liebe Grüße: wolf


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Gattung Rhiostoma
BeitragVerfasst: 11. Dez 2010, 20:29 
Logisch, ich wollte es jetzt auch nicht als Alleinfuttermittel anbieten :grinz: aber einen Versuch ist es wert.


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Gattung Rhiostoma
BeitragVerfasst: 11. Dez 2010, 20:43 
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Schneckenkönig
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Registriert: 16. Okt 2010, 15:35
Beiträge: 4869
Wohnort: Landkreis Darmstadt-Dieburg
Náabend !
Also die Landschaftsaufnahmen sind ja mal wieder grandios,man möchte sofort in den nächsten Flieger steigen um auch dort hin zu gelangen.Allerdings hätte ich mächtig Angst vor frei lebenden Schlangen.Bei meiner Dappichkeit würde ich vor lauter Schnecken suchen bestimmt versehentlich plötzlich auf einer drauf stehen.
Roberta,du musst also dein Schneckenzimmer entsprechend mit Fototapete herrichten,dann kannst du die Besucherströme durch den Thailändischen Djungel führen, gefahrloser! :lol:

_________________

Erika
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 Betreff des Beitrags: Re: Die Gattung Rhiostoma
BeitragVerfasst: 11. Dez 2010, 21:01 
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Schneckenkönig
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Registriert: 17. Okt 2010, 12:06
Beiträge: 611
"würde ich vor lauter Schnecken suchen bestimmt versehentlich plötzlich auf einer drauf stehen." Da passen die Schlangen schon auf, dass das nicht passiert ;), das wäre ihnen selbst nämlich viel zu unangenehm. Die Schlangen spüren sehr genau die Erschütterungen des Bodens beim Gehen; wenn man also normal auftritt, dann merken die Schlangen schon, dass man als Beute für sie wohl doch etwas zu groß ist und sie ziehen sich dann i.a. unauffällig zurück, längst bevor man sie überhaupt gesehen hat. Vernünftige Wanderstiefel sind auch ein guter Schutz, denn etwa 80% aller Schlangenbisse werden recht tief angesetzt (d.h. nur selten deutlich oberhalb des Knöchels). Die einzige Schlange, die ich im Süden Thailands gesehen habe, döste mitten auf einem Trampelpfad friedlich vor sich hin, wurde dann wach und schlängelte sich von dannen. Man darf allerdings niemals blind in´s Dunkle greifen, weder unter´s Bett noch zwischen irgendwelche größeren Steine: immer erst genau gucken........ .
Liebe Grüße: wolf


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Gattung Rhiostoma
BeitragVerfasst: 23. Dez 2010, 00:27 
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Schneckenei

Registriert: 21. Okt 2010, 17:20
Beiträge: 16
Hi @ all,
will mich hiermit auch mal mit meinen Rhiostoma housei-Haltungserfahrungen beteiligen und ein paar meiner Bildchen zeigen.

Es wurde schon einiges bezüglich der Haltung geschrieben und ich möcht eigentlich nur ein paar wenige Sachen ergänzen:
Bodensubstrat sollte lehmig (bis matschig) sein - ich hab einen Teil Terra-Humus, einen Teil lehimge Erde aus meinem Garten und einen (etwas kleineren) Teil Sand (alles natürlich aufgekalkt) gemischt; ein Stück morsch-fauliges Holz und welke Blätter (Eiche, Buche,...) werden sehr gern zum klettern und knabbern genutzt; Regenwürmer helfen beim Saubermachen;
nachdem eines meiner Jungtiere in einer kleine Wasserpfütze ertrunken ist, hab ich alle Schwimm- bzw. Bademöglichkeiten (inkl. Wasserschale) entfernt;
Futter (alles möglich an Gemüse, Salat,... wie oben beschrieben) sollte eher fein gehackt bzw. sehr dünn gerieben werden; faulig (beinahe schimmliges) Futter wird bevorzugt; Kalkbrei mit Frühkarotten-Baby-Brei wird gern genommen;
von einer Vergesellschaftung mit anderen Arten würde ich abraten; bei einem diesbezüglichen Versuche haben sich meine - ansonsten sehr aktiven - Rhiostoma praktisch überhaupt nicht mehr an der Oberfläche gezeigt.
Ich habe Fotos von der Paarung, den Eiern und den Babyschnecks angehängt (wenn es denn geklappt hat); die Paarung konnte ich bis jetzt nur einmal beobachten; die Eier werden einzeln in die Erde - in so circa 2-5 cm Tiefe abgelegt; über die genaue Dauer zwischen Eiablage und Schlupf kann ich keine Angaben machen - meinen Beobachten zufolge dauert es aber minimum 6-7 Wochen bis zum Schlupf; die Entwicklung verläuft - für Scheck'sche Verhältnisse - eher langsam;
Das wär glaub ich erstmal alles, was mir spontan so einfällt ...

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DSC00553.JPG

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Dateianhang:
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lg Rainer


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Gattung Rhiostoma
BeitragVerfasst: 23. Dez 2010, 00:33 
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Schneckenei

Registriert: 21. Okt 2010, 17:20
Beiträge: 16
noch ein paar Bilder:
Dateianhang:
DSC02196.JPG

Dateianhang:
DSC02377.JPG

Dateianhang:
DSC02361.JPG


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Gattung Rhiostoma
BeitragVerfasst: 23. Dez 2010, 00:35 
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Schneckenei

Registriert: 21. Okt 2010, 17:20
Beiträge: 16
... und noch ein Jungtier-Bild:
Dateianhang:
DSC00822.JPG

lg
Rainer


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Gattung Rhiostoma
BeitragVerfasst: 23. Dez 2010, 11:25 
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Schneckenkönig
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Registriert: 17. Okt 2010, 12:06
Beiträge: 611
Hi, Rainer!
Vielen Dank für die interessanten Ergänzungen, schriftlich und bildlich! Da haben wir ja inzwischen ein ziemlich umfassendes Bild von den Tierchen........ :).
Liebe Grüße: wolf


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Gattung Rhiostoma
BeitragVerfasst: 31. Mai 2011, 18:23 
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Mittelgrosser Schneck

Registriert: 23. Apr 2011, 13:31
Beiträge: 96
Wohnort: Schweiz
Heute sind bei mir die kleinen Rhios eingezogen. Bin unglaublich überrascht, dass die heute Abend schon so fleissig unterwegs sind. Zwei schleimen zuoberst an der Terrischeibe und die anderen sind am Laub knabbern. Hoffe mal das bedeutet, dass ihnen das Klima gefällt. Halte sie relativ kühl ich würde sagen bei knapp 20°.

@goofy
wie siehts bei deinen "Kleinen" aus?


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Gattung Rhiostoma
BeitragVerfasst: 3. Mär 2012, 10:28 
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Schneckenei

Registriert: 21. Okt 2010, 17:20
Beiträge: 16
Ein paar neue Infos:
Nachdem wieder ein Schwung Rhios bei mir geschlüpft ist, hab ich wieder neue Informationen zur Zucht.
Mir ist aufgefallen, dass die Tiere bei mir immer am Ende des Winters schlüpfen.
Seit einigen Wochen habe ich in meinem Rhiostoma-Becken - eigentlich unabsichtlich durch übermäßiges Sprühen - eine erhöhte Bodenfeucht (welche sich durch nur kleine Belüftungsflächen lange hält/halten wird); das Substrat ist derzeit matschig; vielleicht auch ein Grund für das Auftauchen der Jungtiere.
Liebe Grüße
Rainer


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