Seite 5 von 7

Re: Eobania vermiculata - Entwicklung

Verfasst: 12. Mai 2012, 20:54
von nirak
Dionysos.bw hat geschrieben:Tadaaaaa - die F2: :;^^:

Bild

@ Karin, was ist eigentlich aus Deinen Jungtieren geworden?


:in_love:
HÜBSCHE KLEINCHEN ! Gratuliere !

Ich brauch unbedingt eine neue Cam, dann gibts Bilder !
Denn ich hab lustigerweise bei meine Kleinen " Häuschenalbinos".
D,h. meine Helle hat kräftig mitgemischt.
Und sie ist kompatibel mit den Eobanias, sie wurde ja bisher noch nicht sicher bestimmt.

Leider sind die Jungtiere im Elternterra plötzlich verschwunden ?
Nur die im extra Behälter haben sich gut entwickelt.

Grüssle
Karin

Re: Eobania vermiculata - Entwicklung

Verfasst: 12. Mai 2012, 21:23
von Dionysos.bw
Häuschenalbinos?? Da freu ich mich besonders auf die Fotos... Schleimerlein in Weiße-Schoki-farben :in_love:

Bei verschwundenen Knubbels hätte ich erstmal meine zum Erde einfrieren vorgesehene Tüte zwecksentfremdet - bin nicht ganz sicher ob das Terra von den Erwachsenen nicht ein paar frisch geschlüpfte Winzlinge durchlassen würde -- der Albtraum von Schnecken hinterm Regal ist mir schon ein paar Mal durch den Kopf gespukt - v. a. weil die Zeitschaltuhr vom AQ daneben so stilecht rapsende Geräusche macht. :boo!:

Geht das nur mir so oder haben die F2 dunklere Weichkörper als die F1?

Re: Eobania vermiculata - Entwicklung

Verfasst: 12. Mai 2012, 21:29
von nirak
Nein, abhauen ist nicht ,ich hatte alles dicht, bin schon geübt durch die winzigen Grunzibabys.

Die haben sich einfach nicht weiterentwickelt,

als ich es gemerkt habe und den Rest extra gesetzt ,war wieder alles in Ordnung und die sind jetzt gross geworden.

Komisch
LG Karin

Re: Eobania vermiculata - Entwicklung

Verfasst: 12. Mai 2012, 21:33
von Dionysos.bw
Ok, du hast ja die besser entwickelten Tiere rausgenommen. Vllt. sind die im Becken gestorben und wurden dann von den Großen gefressen?

Re: Eobania vermiculata - Entwicklung

Verfasst: 12. Mai 2012, 21:39
von nirak
Kanibalismus ?
:pissed_off:

Ich vermute, die waren eine Proteinzugabe.
Da kann ich mir den Froster sparen .
Muss nur die retten , die ich grossziehen will.

Bin aber "not amused "

Karin

Re: Eobania vermiculata - Entwicklung

Verfasst: 12. Mai 2012, 21:44
von Dionysos.bw
Na ja, wenn sie die Kleinen, die nicht ganz so toll gewachsen sind gefressen haben, war das eben natürliche Selektion.

Vllt. haben sie auch an den weichen Häuschen der Kleinen rumgenagt (habe schonmal ein Tier von einem Anderen weggepflückt, nachdem es dort die frisch gebildete Mündungslippe - die btw perfekt war :evil: - abgeknuspert hat). Es war früh am Morgen und sonst war alles leise. Man hats durch den ganzen Raum gehört. :twisted:

Re: Eobania vermiculata - Entwicklung

Verfasst: 12. Mai 2012, 21:49
von nirak
Würdest Du dann die Kleinen, die Du nicht willst ,drinlassen ?
So in Zukunft ?


Ich wollte eigentlich noch ein paar mehr grossziehen,grr!
Bin froh ,dass ich wenigstens einige gerettet habe.


LG Karin

Re: Eobania vermiculata - Entwicklung

Verfasst: 12. Mai 2012, 21:59
von Dionysos.bw
Bin mir nicht sicher, ob ich dann alles was ich an Futterresten entsorge, gut genug kontrollieren könnte, damit nicht doch mal eine "raus geht", deshalb habe ich heute auch alles abgesammelt, was ich finden konnte und die restliche Erde wurde eingefroren.

Falls mal eine Selektion nötig ist, bitte auch bedenken: die Tiere, die schon von Anfang an stark gemustert sind, werden später meist solche mit narbiger Gehäusestruktur. Die mit dem glatten Gehäuse bekommen ihre Zeichnung (feinere, aber genauso intensive) Zeichnung erst so richtig beim Aushärten.

"Rilliges" Gehäuse:

- kugeliges Gehäuse, flache Exemplare mit rauer Gehäusestruktur entwickeln sich schlechter
-"Noppige" Oberfläche, nur leicht spürbar
- Gehäuse wirkt insgesamt etwas stabiler
- meist stärker verdickte Mündungslippe als beim glatten Gehäuse
- Gehäuseschäden können fast "wie neu" regeneriert werden
- eher großwüchsig
- Gehäuse bzw. Anbau von Jungtieren mit weißer Netz- oder Fleckenzeichnung, das sind später die Noppen, die Grundfarbe ist vor dem Aushärten (Anlagerung der weißen Ostrakumschicht von innen) orangebraun, "ökopapierfarben" (durchscheinend)

Bild

"Glattes" Gehäuse:

- nur hier gute Entwicklung von flachem Gehäuse, aber auch kugeliges Gehäuse möglich
- glatte Oberfläche
- Gehäuse wirkt insgesamt filigraner
- Gehäuseschäden bleiben meist sichtbar (helle, nahtartige Linie zwischen altem Gehäuse und "Anbau")
- meist etwas kleiner als rillige Morphe
- Zeichnung wird erst beim Aushärten sichtbar, erst wenn das Ostrakum durchscheint heben sich die Bänder schön von der Grundfarbe ab. Davor ist das Gehäuse hellbraun, die Bänderzeichnung ist nur wenig dunkler als der Rest, manchmal mit feinen Linien kurz nach dem Protoconch

Bild

Jungtiere:

20 Tage alt: links rillig (gleiches Tier wie erwachsenes Tier oben), mitte glatt, rechts rillig

Bild

Die beiden Tiere aus dem Bild oben (Alter: 20 Tage, Tiere von links und mittig) noch mal im Alter von sieben Wochen (links rillig, rechts glatt)

Bild

Re: Eobania vermiculata - Entwicklung

Verfasst: 16. Mai 2012, 20:38
von Dionysos.bw
Die F2 scheint die Wachstumsgene geerbt zu haben...

heute haben sie sich das erste Mal getraut was anderes als Erde zu fressen, meine kleinen Vierhörnchen. :grinz:

Bild

Bild

Bild

Re: Eobania vermiculata - Entwicklung

Verfasst: 16. Mai 2012, 21:09
von erika
Die sind ja genauso schnell wie meine Helix aspersum. Geboren 3mm, nach einer Woche 6mm und schon farbig. Irre ist das !