(Achat-) Schnecken vom Wienerwald

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 Betreff des Beitrags: Achatina reticulata
BeitragVerfasst: 19. Jan 2013, 17:20 
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Administrator
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Registriert: 19. Sep 2011, 23:28
Beiträge: 2478
Wohnort: Leoben
Achatina reticulata

Temperatur bei 26 - 27 Grad
Terrarium: 1m mal 40 mal 40 für 4 bis 5 Schnecken

Verhalten : Sie sind sehr zahm und wachsen extrem schnell . Deshalb sind die Häuser sehr weich und man muss vorsichtig mit ihnen umgehen. Meine waren total wasserscheu .
Futter : eher Gemüse ( Salat , Gurke , Spinat , geriebene Karotten usw. ) ab und zu etwas Banane wurde genommen .

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L. G. Thamara


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 Betreff des Beitrags: Re: Achatina reticulata
BeitragVerfasst: 28. Feb 2013, 21:37 
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Mittelgrosser Schneck

Registriert: 13. Jan 2013, 10:53
Beiträge: 96
Temperatur: 26-27°C
Feuchtigkeit: 85% LF
Gruppengröße:z.Z.4 juvenile
Becken: 80x40x50

Wärmequelle: Heizmatte 30W
Ausstattung: Korkröhre,Badeschale, Moos
Hauptfutter: Zucchini, Salat


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 Betreff des Beitrags: Re: Achatina reticulata
BeitragVerfasst: 4. Apr 2016, 18:18 
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Moderator
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Registriert: 27. Jan 2013, 21:03
Beiträge: 332
Wohnort: Rees
Achatina (lissachatina) reticulata
Farbformen: Haus und Körper wildfarben mit dunklerem Köpfchen,
albino (Körper weiß),
two-tone (Gehäuse two-tone, Körper hell wildfarben, dunkleres Köpfchen)
Die A. reticulata ist eine in unseren Terrarien sehr beliebte Achatschneckenart. Auch sie wird häufig als typische Anfänger- oder Einsteiger-Schnecke empfohlen, was aber ebenso wie bei den Achatina fulica weniger an ihren Ansprüchen, sondern vielmehr an dem günstigen Bezugspreis liegen mag. Dieser wiederum erklärt sich durch die enorme Vermehrungsfreude, wie man sie bei vielen Achatinas findet. Gerade am Anfang ist man froh über die scheinbar recht unkompliziert und einfach erscheinenden Haltungsansprüche, die man vielfach im Netz findet. Doch leider stoßen auch bei dieser Art manche Halter nach einiger Zeit auf Probleme. Die Tiere beginnen zu kümmern oder sterben gar, manche sehr unerwartet. Retis gelten mitunter als nicht unheikel. Bevor man in so einem Fall den Fehler bei den Tieren sucht, sollte man sich die Haltung mal genauer ansehen, denn da liegt in den meisten Fällen der Hund begraben. Schäden durch fehlende Selektion, Schädlinge und negative Inzuchtfolgen kann man im zweiten Schritt überdenken.
Achatina reticulata kommen ursprünglich in Tansania und auf Sansibar vor und gelten als die zweitgrößten Landlungenschnecken. Sie erreichen eine Größe von bis zu 15-18 cm. Ihr Haus ist cremefarben mit braunen Mustern und die Oberfläche ist rillig. Sie sind recht aktive Schnecken. Durch das schnelle Wachstum ist ihr Haus relativ dünnschalig. Der Weichkörper ist, verglichen mit anderen Arten, eher locker-weich. Wie alle Achatinas haben sie einen spitzen Apex und legen sehr viele kleine Eier (ca. 100 – 200 Stück pro Gelege. Das ist übrigens auch ein wichtiger Punkt in unserer Verantwortung: die rigorose Vernichtung von unerwünschten Eiern/Schlüpflingen und die absolute Pflicht, keine Tiere in die Natur geraten zu lassen.)
Die unten stehenden Angaben sind Erfahrungswerte. Im Einzelfall kann man langsam und behutsam die Parameter individuell an die Bedürfnisse seiner Tiere anpassen wenn man das Gefühl hat, es passt etwas nicht.
Gruppengröße: 3-5 Tiere
Beckengröße: - adulte Tiere: mindestens 120x40x50 cm – Schlüpflinge: 60x30x30 – Zu enge Haltung kann Probleme verursachen! – Aquarien mit Abdeckung sind sehr gut geeignet. Die Lichtröhren darin sind optimal wenn Pflanzen gehalten werden sollen. Ein eingeklebtes Fliegengitter verhindert ein Bekriechen der Röhre. Wenn ein Öffnen von vorne gewünscht ist, kommen Terrarien in Frage. Terrarienlüftungsleisten müssen abgeklebt werden. Wieviel % abgeklebt sein sollte, muss man ausprobieren, kontrollieren (Hygrometer, Thermometer) und regulieren. Meist sind es Pi mal Daumen etwa 90%.

Temperatur: - tagsüber: ca. 26-28°C - nachts: ca. 24°C – Als Heizung eignen sich sehr gut moderne Infrarotheizmatten oder herkömmliche Heizmatten und für die Tag-Nacht-Schwankung zusätzlich die Leuchtstoffröhre in der Becken-Abdeckung.

Luftfeuchtigkeit: 85-90%

Bodengrund: verschiedene Bodengründe haben sich bewährt. Walderde, kunstdüngerfreie Blumenerde, Seramis-Pinienborken-Gemisch, unbelastete Garten- oder Komposterde,… sind geeignet. Aufkalken mit Gesteinskalk, Muschelgrit, Eierschalen, usw. hält den PH-Wert im richtigen Bereich und sorgt so dafür, dass das Periostrakum länger jugendlich bleibt. Wichtig ist, dass sich mit Hilfe von weißen Asseln, Springschwänzen und/oder Kompostwürmern und anderen Kleinstlebewesen ein gesunder Boden entwickeln kann, der Schimmel & Co die Stirn bieten kann. Der Boden sollte feucht, aber nicht nass sein. Je mehr Bodengrund umso stabiler ist das Klima. Bei adulten Tieren sollte min. 1,5 x die Länge des längsten Hauses die Höhe des Bodengrundes ergeben. Wenig Veränderung wird den standorttreuen Tieren gerecht. Zu viel Reinlichkeit schadet. Ein gesunder Boden riecht nach Wald und wimmelt vor Leben.

Einrichtung:
gut strukturiert, viele Kletter- und Versteckmöglichkeiten aus Kork, Kunststoff, Totholz (gerne weißfaul), Ästen, Pflanzen, Badestelle, dicke Laubschicht.

Futter: allehand Gemüse, Salate, Obst in Maßen, Pilze, Paprika, Zucchini, Süßkartoffeln, Mais, Möhre, Löwenzahn, Laub, Gammarus und Fischflocken in kleinen Mengen, Flechtenäste, morsches Holz, Sepia, Eier- und Muschelgrit, …. Der Fantasie sind wenig Grenzen gesetzt. Sie fressen nur, was ihnen bekommt und lieben angegammeltes.
Wichtig: Schnecken sind Beobachtungstiere. Sie sollten so selten wie möglich heraus genommen werden. Sie lieben es, zu baden, aber nur im eigenen Terra. Das Verhalten unter einem laufenden Wasserhahn ist oft falsch interpretiertes Fluchtverhalten. Der Wachstumsrand sollte nicht berührt werden, da er sehr empfindlich ist. Ein Abtauchen für einige Tage, meist nach opulentem Mahl, ist kein Grund zur Sorge und wird oft mit einem hübschen breiten Wachstumsrand belohnt. Bei adulten Tieren sollte wöchentlich gründlich nach Eiern gesucht werden. Nicht zuletzt wegen der enormen Legefreude sind die Retis ganz und gar keine Anfängertiere. ;)

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Schöne Grüße vom Fienchen....BildBild


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 Betreff des Beitrags: Re: Achatina reticulata
BeitragVerfasst: 25. Aug 2016, 19:08 
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Grosser Schneck
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Habe 10 Schneckis in 100x50x50 Glasterrarium.

Luftfeuchtigkeit: 80-90%, laufend mit lauwarmen Wasser einsprühen
Wärme: verwende zwei Lampen ausserhalb, eine Tageslichtwärmelampe mit Zeitschaltuhr 60Watt und eine Keramikinfrarotwärmelampe auf Dauer 40Watt
Einstreu: Habe bis jetzt immer Kokoshumusballen zum aufquellen verwendet und Moos.
Korkrinde zum Verstecken und Klettern und ein Wasserbecken zum Baden.
Futter: Am Liebsten fressen meine Gurken und Salat, mögen aber auch Karotten, Tomaten, Zucchini und Äpfel. Ab und zu bekommen sie Schildkrötenfuttersticks aufgeweicht mit Kalkpulver. Zwei Sepiaschalen liegen immer drin.
Hab die Erfahrung gemacht, dass beim Heranwachsen ohne zusätzliche Kalkgabe die Häuschen schneller brechen, bei zusätzlichem Kalkpulver war das weniger ein Problem.
Pflanzen habe ich nur selten drinnen weil diese mir immer schnell abfaulen.

Über Verbesserungsvorschläge bin ich sehr dankbar. :have_a_nice_day:

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 Betreff des Beitrags: Re: Achatina reticulata
BeitragVerfasst: 26. Aug 2016, 12:50 
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Schneckenkönig
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Denk dran, dass die Kokosbricks keinerlei Spurenelemente oder Mineralien enthalten.Heilerde von Lufos als Brei könnte helfen. ;)

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Erika
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 Betreff des Beitrags: Re: Achatina reticulata
BeitragVerfasst: 26. Aug 2016, 13:57 
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Grosser Schneck
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Danke für den Tipp. :D

Ja die Heilerde hab ich selber auch schon benutzt, die ist super! Möchte eh auf richtige Erde umsteigen mit Lebewesen drin. Muss mich noch genau infomieren wie genau ich das machen soll. :)

Lg Lisi

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 Betreff des Beitrags: Re: Achatina reticulata
BeitragVerfasst: 26. Aug 2016, 14:19 
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Schneckenkönig
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Plastiktüte beim nächsten Waldspziergang mitnehmen, wenn keiner kuckt Erde einpacken.... ;)

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Erika
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 Betreff des Beitrags: Re: Achatina reticulata
BeitragVerfasst: 26. Aug 2016, 14:36 
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Grosser Schneck
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Die Erde kann ich einfach von irgendwo im Wald mitnehmen? Und die Tiere die drin sind machen nix aus? Und die brauch ich dann nur mit der Heilerde mischen und die Würmer und Asseln reingeben? Gehn da auch Asseln ausm Garten, also Kellerasseln?

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 Betreff des Beitrags: Re: Achatina reticulata
BeitragVerfasst: 26. Aug 2016, 14:47 
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Schneckenkönig
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Die Erde aus dem Blätterwald, ruhig mit Blättern und Einwohnern. Asseln aus dem Garten gehen, werden aber sehr schnell zu viele, die dir dann auch beim Öffen entgegen kommen. Ich hab weiße Asseln gekauft, die machen die selbe Arbeit und sind nicht soo riesig.

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Erika
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 Betreff des Beitrags: Re: Achatina reticulata
BeitragVerfasst: 26. Aug 2016, 14:56 
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Grosser Schneck
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Ah super. Also mit den kleinen Tierchen reguliert sich dann das Terrarium selber, dass ich mir das Ausmisten sparen kann.
Sonst hab ich immer 1mal im Monat das Streu gewechselt und mit Wasser das Terrarium ausgewaschen. Dann habe ich die Schnecken immer im lauwarmen Wasser gebadet bevor ich sie wieder in das saubere Terrarium gesetzt habe, damit ich vorhandene Milben abwaschen konnte. Somit erspar ich mir den ganzen Zirkus?
Muss man dann nur mehr bei Parasitenbefall und Schimmel das Terrarium putzen?

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